
Künstlerische/wissenschaftliche Direktion des Rautenstrauch-Joest-Museums - Kulturen der Welt (RJM)
Das Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt (RJM) zählt zu den führenden Häusern in Deutschland, die sich den internationalen Verflechtungen, der Vielfalt menschlicher Kulturen und den Fragen einer postkolonialen Gegenwart widmen. Es versteht sich als offenes Forum, in dem künstlerische Praxis, wissenschaftliche Forschung und gesellschaftliche Debatte in einen produktiven Dialog treten. Das Museum macht komplexe globale Themen verständlich, zugänglich und sinnlich erfahrbar – in Ausstellungen, die ästhetische Qualität mit gesellschaftlicher Relevanz verbinden.
Die künftige künstlerische/wissenschaftliche Direktion ist eingeladen, dieses Profil fortzuführen und weiterzuentwickeln – durch inspirierende Führungsarbeit, die das Potenzial eines engagierten Teams stärkt; durch eine konsequente Digitalisierung von Sammlung, Forschung und Kommunikation; und durch eine klare, zeitgemäße Programmatik, die das RJM als zukunftsweisende Institution für globale Kultur und Verantwortung positioniert.
Als Teil der städtischen Museen der Stadt Köln widmet sich das RJM der Dekolonisierung und Kontextualisierung seiner Sammlungen, betreibt intensive Provenienzforschung und pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu Herkunftsgesellschaften und Communities. Es agiert als interdisziplinäre Plattform an der Schnittstelle von Kultur, Wissenschaft und Kunst – mit einem Fokus auf Themen wie Migration, Identität, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit. Digitale Strategien und innovative Vermittlungsformate schaffen neue Zugänge und stärken die Teilhabe eines vielfältigen Publikums.
Ein Job, der Sie begeistert!
Als künstlerische/wissenschaftliche Direktion arbeiten Sie gemeinsam mit der geschäftsführenden Direktion des Hauses zusammen.
Sie…
- sind verantwortlich für die konzeptionelle, kuratorische und programmatische Weiterentwicklung des Museumsprofils
- treiben die strategische Weiterentwicklung des Hauses in den Bereichen Organisation, Informationstechnologie und Personalentwicklung sowie die mittel- und langfristige Programmplanung und deren Finanzierung gemeinsam mit der geschäftsführenden Direktion voran
- übernehmen die strategische Positionierung und Außenvertretung des Hauses im nationalen und internationalen Kontext
- stärken die wissenschaftliche, künstlerische und gesellschaftliche Relevanz des RJM
- stärken die Funktion des RJM als interdisziplinäre Plattform an der Schnittstelle von Kultur, Wissenschaft und Kunst
- pflegen die Beziehungen zu Herkunftsgesellschaften
- arbeiten eng mit dem Kulturdezernat und den städtischen Gremien zusammen
- fördern eine offene, diversitäts- und teamorientierte Arbeitskultur
- sind für die Arbeitsschutzangelegenheiten im Aufgabengebiet verantwortlich
Ihre aktive Unterstützung als Sonderfunktionskraft bei der Durchführung von Wahlen sowie die Motivation Ihrer Mitarbeitenden zur Übernahme einer solchen Funktion wird erbeten. Dies betrifft maximal 3 Tage je Wahl, welche mit Sonderurlaub und einer Aufwandsentschädigung honoriert werden.
Ihr Profil, das zu uns passt!
Vorausgesetzt wird ein erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Ethnologie, Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte oder einem verwandten Fachgebiet. Darüber hinaus ist eine mindestens zweijährige kuratorische und leitende Erfahrung in einem Museum oder einer vergleichbaren Kulturinstitution erforderlich.
Bei Beamt*innen ist zusätzlich die vorhandene Befähigung für die Ämtergruppe des zweiten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 2 LBesG NRW (ehemals höherer Dienst) erforderlich.
Worauf es uns noch ankommt
Sie…
- verfügen über fundierte Kenntnisse postkolonialer Theorie, Provenienzforschung und globaler Museumspraxis
- sind international vernetzt und verfügen über eine ausgeprägte kulturpolitische Kompetenz
- sind erfahren in der Entwicklung und Umsetzung digitaler und partizipativer Vermittlungsstrategien
- sind kommunikationsstark, teamorientiert und überzeugen durch einen souveränen Auftritt in unterschiedlichen öffentlichen und institutionellen Kontexten
- verfügen über Genderkompetenz und Diversitätsüberzeugung
- setzen sich für Vereinbarkeit von Beruf und Leben sowie eine wirksame Frauenförderung ein
- fördern Individualität und Vielfalt und setzen die Inklusionsvereinbarung um
Freuen Sie sich auf …
Wir bieten Ihnen eine interessante und herausfordernde Tätigkeit in unserer familienfreundlichen Stadtverwaltung der Millionenstadt Köln.
Die Stelle ist befristet für 5 Jahre und bewertet nach Besoldungsgruppe A16 Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (LBesG NRW) beziehungsweise AT (außertarifliches Entgelt) nach TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst).
> Weitere Gründe, die für uns als Arbeitgeberin sprechen, finden Sie hier
… wir freuen uns auf Sie!
Weitere Auskunft erteilt Ihnen gerne Herr Charles, Telefon 0221/221-24110
Bei Fragen zum Verfahren oder zur Online-Bewerbung wenden Sie sich bitte an Frau Rein, Telefon 0221/221-25746.
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der Kennziffer 0059/26-NiRe in schriftlicher Form bis zum 03.03.2026.
Wir können die Ihnen entstehenden Vorstellungskosten leider nicht übernehmen.
Ihr Einsatzort
Stadt Köln
Rautenstrauch-Joest-Museum
Cäcilienstraße 29-33
50676 Köln
Daher begrüßen wir Bewerbungen von People of Color, Menschen aller Nationalitäten, Religionen und Weltanschauungen, sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten, aller Altersgruppen sowie Menschen mit Behinderung. Ebenso freuen wir uns auf Bewerbungen von Personen mit familiärer Migrations-, insbesondere Fluchtgeschichte.
Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY - Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY und des Zertifikats audit berufundfamilie – Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 41 Stunden. Eine Beschäftigung ist in Teilzeit und Vollzeit möglich.
Wir unterstützen als öffentliche Arbeitgeberin mit unserer Inklusionsvereinbarung das Ziel, behinderte, schwerbehinderte und gleichgestellte Menschen in das Arbeitsleben einzugliedern. Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.